Die fallenden Blätter im Herbst machten eine zuvor in den Baumkronen verborgene Bedrohung sichtbar: die Asiatische Hornisse (Vespa velutina). Der ursprüngliche Beitrag vom Dezember 2025 beschrieb ihre seit Ende 2023 beobachtete Ansiedlung im Wallis, besonders im Unterwallis.

Dieser Text ist ein historischer Lagebericht. Zahlen und beschriebene Kampagnen sind keine aktuelle Bestandsaufnahme oder Anleitung für die heutige Saison.

1. Die damalige Entwicklung in Zahlen

Nach den ersten Beobachtungen Ende 2023 wurden im Herbst 2024 drei Nester zwischen St-Gingolph und Vionnaz entdeckt und zerstört.

Der ursprüngliche Artikel nannte für November 2025:

  • 22 identifizierte Nester im Kantonsgebiet;
  • 18 deaktivierte und 7 physisch zerstörte Nester.

Diese Angaben werden als historische Zahlen des Originalbeitrags übernommen. Die Kategorien sind nicht als unabhängig addierbare Gesamtzahlen zu verstehen. Die damals beschriebene Belastung konzentrierte sich auf Monthey und St-Maurice; als längerfristiges Thema wurde der gesamte Kanton genannt.

2. Warum die Hornisse die Imkerei betrifft

Der Beitrag beschrieb die Asiatische Hornisse als invasive gebietsfremde Art. Sie erbeutet Insekten, darunter Honigbienen, und kann Druck auf die Völker ausüben. Die Jagd vor dem Flugloch kann die Sammeltätigkeit beeinträchtigen.

Auch reife Früchte wie Trauben und Steinobst wurden im ursprünglichen Text erwähnt. Für Menschen ist vor allem das Stören eines Nests zu vermeiden. Nester können sich in Hecken oder hoch in Bäumen befinden und sind nicht immer leicht erkennbar.

3. Die im Jahr 2025 beschriebene Walliser Organisation

Der Beitrag verwies auf eine Zusammenarbeit der kantonalen Dienststelle für Landwirtschaft mit der Fédération d’Apiculture du Valais Romand.

Die damalige Strategie unterschied zwei saisonale Schwerpunkte:

Frühjahr: Suche nach Gründerinnen

Für März bis Mai wurden koordinierte Fangkampagnen in betroffenen Gebieten beschrieben. Ziel war, Gründerinnen vor dem Aufbau neuer Nester zu erfassen. Der Text betonte selektive, regelmässig kontrollierte Fallen, um andere Insekten zu schonen. Die damalige Erwähnung eines Fallentyps oder Köders ist keine heutige Produktempfehlung. Richten Sie sich nach den aktuellen Vorgaben der zuständigen Stellen.

Sommer und Herbst: Nester aufspüren

Im ursprünglichen Beitrag halfen Beobachtungen an Lockstellen, die Flugrichtung zu erfassen. Geschulte Fachpersonen nutzten unter anderem Triangulation und Telemetrie zur Nestlokalisierung. Die Behandlung beziehungsweise Entfernung lag bei ausgerüsteten Spezialisten.

Versuchen Sie nicht, ein Nest selbst zu entfernen, zu behandeln oder aus nächster Nähe zu untersuchen.

4. Hinweise zur Erkennung

Europäische Hornisse links und Asiatische Hornisse rechts im Fotovergleich, französisch beschriftet

Französisch beschriftete Vergleichstafel der Merkmale von Asiatischer und Europäischer Hornisse

Die Asiatische Hornisse wurde mit dunklem Brustbereich, gelben Beinenden und einem überwiegend dunklen Hinterleib mit orangefarbener Binde beschrieben. Die Europäische Hornisse (Vespa crabro) weist eher rötliche Bereiche an Kopf und Brust sowie eine gelbe Hinterleibszeichnung auf.

Solche Merkmale sind Orientierungshilfen, keine sichere Bestimmung aus der Distanz. Beobachten und fotografieren Sie nur ohne Annäherung an ein Nest.

Eine Beobachtung melden

Nutzen Sie die Schweizer Meldeplattform für die Asiatische Hornisse. Für die aktuelle Lage und Massnahmen sind die zuständigen Fachstellen massgebend.

Ein Honigbienenschwarm ist ein anderer Fall: Informationen dazu stehen unter SOS Bienenschwarm.